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Archive for Januar 2009

Es lohnt doch immer wieder mal auf die Hauptseite von Wikipedia zu zuschauen. Die Verzeichnisstruktur, so wie ich sie bisher nur von Webkatalogen kannte, ist mir neu. Und schon konnt ich mit zwei Klicks zum Portal Jazz gelangen.

Auf der Wiki-Seite gibt es einige rote Links, bedeutet wohl, dass hier eine Seite im Entstehen ist. In Sachen Rezepte-Wiki bin ich, nachdem ich zunächst auf eine leere Wiki-Eingabemaske gelangte, über die Suchfunktion dann doch zum eigentlichen Rezepte-Wiki gekommen.

Die Idee, die hinter Wikis steckt, kommt in dem Film, der in Lektion 11 der 13 Dinge zu sehen ist, super rüber. Diese Art von Infos sind ein richtiger Genuss.

Je mehr Beispiele ich mir ansehe, desto eher gewinne ich den Eindruck, dass die Umsetzung in vielen Fällen so einer Art Intranet/Extranet für einen begrenzten oder offenen Teilnehmerkreis gleicht. Allerdings liegt die Hemmschwelle, aktiver Teilnehmer zu werden, wesentlich tiefer. Und das ist gut so und wohl auch Sinn und Zweck von Wikis.

Das netbib-Wiki ist ein besonders gelungenes Beispiel hinter dem sicher viel Gehirnschmalz und Ehrgeiz stecken.

Dann habe ich mich mal ermuntern lassen auf der bereitgestellten Testseite ein eigenes Wiki zu fabrizieren; na ja, der Inhalt ist halt sehr jahreszeitlich geraten und lässt die regionale Herkunft schon kaum noch verleugnen.

Mal sehen, ob es bei diesem Anfang bleibt, oder mich doch noch andere Ideen überkommen. Etwa mit einem direkten Bezug zur bibliothekarischen Tätigkeit.

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Also eigentlich habe ich mir ja noch nicht wirklich viele Gedanken über diese relativ neue Form der zeitgleichen Kommunikation gemacht, trotzdem möchte ich hier ein paar Anmerkungen dazu machen.
Es ist meines Erachtens ein Zeitphänomen, sich mit maximal 140 Zeichen auszudrücken und auszutauschen.
Sozusagen die SMS im Netz.
An Qualität kann da schon nicht mehr viel hängen bleiben.
Vielleicht ist sowas für einen Notruf geeignet, vielmehr schon nicht.
Ich bin gespannt, ob sich auf dieser Ebene auch schon Paare getrennt haben, via SMS ist das ja nicht unüblich.
Meiner Meinung nach sind wir mit dieser Form der Kommunikation am Ende angekommen. Weniger ist kaum noch möglich.

Und wenn ich dann lese, dass Blogs und Twitter verkauft werden, kommt mir das kalte Grausen.
Mir reicht es eigentlich schon, permanent auf dem Mist, rumtanzen zu müssen, den die Banken fabriziert haben.

Gestern habe ich per Zufall in der Zeit einen Nachruf auf den Musikredakteur Konrad Heidkamp gelesen. So was nenne ich guten Journalismus der Achtung vor einem verdienten Menschen ausdrückt. Und selbst alle Kommentare dazu übersteigen die Möglichkeit einer Twitter-Nachricht. Qualität braucht Ausdrucksfläche, und gerne nehme ich mir die Zeit der Rezeption dafür. Obwohl auch ein Haiku, bei aller Kürze, ein gutes Gedicht sein kann!
Mit wie wenig Qualität sich der Großteil der Online Community zufrieden gibt, zeigen die Qualität der Filme bie youtube. Zur Information und Spaß vielleicht noch geeignet, aber schon nicht mehr zur wirklichen Unterhaltung.

Das System Weblog ist prima, aber weniger sollte es nicht sein.

Zum Thema Twitter und Datenschutz:

Twitter sammelt personenbezogene Daten seiner Benutzer und teilt sie Dritten mit. Twitter sieht diese Informationen als einen Aktivposten und behält sich das Recht vor, sie zu verkaufen, wenn die Firma den Besitzer wechselt.

So jedenfalls steht´s bei Wikipedia.

So geistig arm sehe ich mich noch nicht, das ich mich nur noch bis 140 Zeichen ausdrücken kann/will.
Immerhin habe ich hier jetzt ca. 314 Wörter vermittelt.

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Ich würde die Beispiele die bei 13 Dinge in der Lektion 10 vorgestellt werden eher als indirektes Tagging bezeichnen.

Das Bookmarking bei del.icio.us nutze ich schon seit einigen Monaten und finde diese Möglichkeit eine sehr gute um für das Sammeln meiner eingenen jahrelang z.T. parallel angelegten Bookmarklisten eine einzige Plattform zur Verfügung zu haben. Durch den Import wurde die Struktur der Ordner beibehalten und somit bin ich nicht orientierungslos was das gewohnte Bild der Sammlung betrifft.

Die Idee für solch eine Sammlung im Netz ist grandios. Ich kann sehen wer mein Bookmarks in seiner Sammlung vereint und was es dort noch alles aufzustöbern gibt, sofern es öffentlich ist. Und das ist eben auch kein großes Plus, dass ich entscheiden kann welche Bookmars privat bleiben sollen.

Als Beispiel aus der Lektion habe ich mir die Sammlung von OCLC angesehen und gestaunt über die übersichtliche Tag- Liste, besonders die Rubrik „Time-Period“ mit der Auflistung der gespeicherten Beispiele, in diesem Fall Bücher mit Besitznachweisen nach Jahrhunderten geordnet, finde ich sehr gelungen.

Ich bin gespannt was sich noch alles finden lässt. Delicious habe ich mir als Ergänzung in meinem Browser eingerichtet und somit alle Vorteile direkt zur Hand, als Lesekater natürlich direkt zur Maus.

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Die neue Lektion, mittlerweile 09, der 13 Dinge zeigt uns  wo und wie man die  verschienen Anwendungen, die in der Regel auf einem PC, Notebook, oder im Netzwerk (über entsprechende Programme/Software) ausgeführt werden, bei Anbietern von freier Software auf deren Plattformen bedienen kann. Es geht hier im wesentlichen um die Nutzung von sogenannten Office-Anwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen. Das kann sehr praktisch sein, denn schließlich bin ich nicht mehr auf einen Rechner, bzw. ein Netzwerk eingeschränkt, sondern kann von dort, wo eine Anbindung an das www besteht,  diese Anwendungen nutzen. Außerdem lassen sich die Dokumente von mehreren Personen gleichzeitig bearbeiten und verwalten. Ideal wenn diese räumlich weit voneinander getrennt sind, bzw. kein gemeinsames Netzwerk zur Verfügung haben.

Das Angeboot von Google Text & Tabellen hat natürlich den großen Vorteil, dass die Einführung, wie auch die Menüsteuerung der Programme in deutscher Sprache angeboten wird.
Die Unterschiede der jeweiligen Produkte der drei genannten Anbieter, Google, Zoho und ThinkFree werden sehr übersichtlich in dem gut verständlich geschriebenen Beitrag aus der Computerworld dargestellt.

Da ich auf meinem Heim-PC weder ein Tabellenkalkulations- noch ein Präsentations-Programm installiert habe, bietet sich eine dieser Online-Anwendungen dafür geradezu an. Ein großer Vorteil der Nutzung dieser Anwendungen dürfte das ständige aktualisieren der Basis-Software sein, so dass ich mir um die Aktualität der jeweiligen Version und deren Verträglichkeit mit dem benutzten Betriebssystem keine Gedanken mehr machen muss.

Nun zur Bearbeitung von Fotos. Der Beispielfilm von Adobe, das sein frei verfügbares Programm Express vorstellt ist ja eher witzig als ernst zu nehmen. Dann würde ich doch lieber auf die beiden anderen Beispiele setzen: Pixenate und Splashup erscheinen mir doch sinnvoller und intuitiver von der Handhabung.

Das folgende Foto wurde bei Pixenate bearbeitet, ohne mich registrieren zu müssen, oder irgendwelche persönlichen Daten zu hinterlegen: lesekater_im_museum_a

Es gibt unzählig viele Programme zur Bearbeitung und Organisation von Fotos, so dass es schwer fällt sich auf eines alleine zu verlassen (vielleicht die Profiversion von Photoshop CS ausgenommen). So dass man sich wirklich eine eigene Kategorie in seiner Bookmark-Liste dafür anlgegen sollte. Als einfache PC-gestützte Anwendung (gratis!) empfehle ich Adobe Photoshop Album Starter Edition, damit lassen sich die Bilder gut auf dem Rechner organisieren und es gibt auch eine Funktion zur schnellen Sofortkorrektur.

Bei allen diesen frei verfügbaren Anwendungen gilt: Zeit einplanen und ausprobieren, ausprobieren – entscheiden!

Viel Spaß beim selber ausprobieren wünscht der Lesekater.

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Das ist ja mal was ziemlich Verrücktes, was mit diesen Generatoren so alles anzustellen ist.

Findet vielleicht nicht jeder sinnvoll, schaut und spielt man damit rum, lässt sich aber auf jeden Fall auch was für den

Eigengebrauch entdecken. Wie z.B. für Neujahrsgrüße:

happy-new-year

Auf der Seite ImageChef.com lassen sich zahlreiche Kreationen unter Auswahl von Vorlagen für nahezu jede Gelegenheit erstellen.

Die Tafel von Bart Simpson, wie im Beispiel bei 13 Dinge gezeigt ist ebenfalls ein sehr schönes Beispiel.

Originell sind auch die Möglichkeiten bei museumr, dort lassen sich eigene Bilder in verschiedenen Museumsumgebungen darstellen. Hier würde mir allerdings die Ergänzung  zusätzliche Museen auswählen zu können gefallen. Warum nicht statt Goethe in der römischen Campagna (von J.H.W. Tischbein) ein eigenes Portät im Städel Museum in Frankfurt/M. ausstellen?

Welche Anwendungen solcher Art für den Berufsalltag tauglich sind und ggf. auch Akzeptanz finden können, wird jeder der dies ausprobieren möchte, für sich und seine Umgebung herausfinden müssen.

Allen Lesern dieses Eintrags, den Mentoren und allen noch dabeigebliebenen Teilnehmern der „13 Dinge“ wünsche ich ein gutes und für sie zufrieden verlaufendes Jahr 2009. Viel mehr Euphorie möchte ich nicht in die Wünsche packen.

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