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Archive for März 2009

Nur noch heute kann man bei der Anmeldung zum 98. Bibliothekartag in Erfurt einen Frühbucherrabatt erhalten. Da kann man sowohl für die Tageskarte, wie auch für die gesamte Tagung immerhin € 10 sparen. Dafür lässt sich ein Taschenbuch, meine Empfehlung: Michael Köhlmeier: Abendland oder eine gute Flasche Wein beim Winzer oder Händler ihres Vertrauens erstehen.

Die Veranstalter des 98. Bibliothekartags haben sich wie nachfolgend beschrieben ein Motto und somit auch ein Themenspektrum gewählt, das bei allen aus unserem Berufsumfeld reges Interesse zur Teilnahme wecken sollte.

Das Motto für den Kongress, „Ein neuer Blick auf Bibliotheken“, verweist auf die Aufgabe, die wir uns gestellt haben: Es geht unter anderem um die kritische Hinterfragung scheinbar unverrückbarer Tatsachen und die Betrachtung derzeitiger Tendenzen und Entwicklungen aus ungewöhnlichen Perspektiven. Dazu gehört etwa die Diskussion um die Verabschiedung von Bibliotheksgesetzen, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, die Bibliotheken als kulturelle Bildungsinstitutionen zu sichern.

Die Rolle der Bibliotheken in der Informationsgesellschaft, ihre Aufgaben im Zuge eines sich wandelnden Bildungsbegriffs, die Herausforderungen der Digitalisierung und der elektronischen Medien werden uns auch hier wieder beschäftigen. Gerade aber im Wiederaufgriff dieser Themen liegt die Aufforderung, sich auch mit den dahinter stehenden Grundannahmen kritisch auseinanderzusetzen. Erfurt als ein frühes Zentrum des Buchdrucks, als eine Hochburg von Humanismus und Reformation und als moderne, zukunftsorientierte Landeshauptstadt bietet hierfür ein ideales, zwischen Tradition und Moderne, Bewahrung und Veränderung oszillierendes Umfeld, in dem Ideen entstehen und reifen können.

via 98. Deutscher Bibliothekartag | Erfurt 2009 | Start.

Ich bin gespannt, und hoffe darauf, TeilnehmerInnen aus der E-Learning-Veranstaltung 13 Dinge zu treffen und persönlich kennenzulernen. Bitte outet euch irgendwie, so dass ein Treffpunkt vereinbart werden kann.

Meine Anmeldung erfolgte gestern und wurde mir auch schon bestätigt. Ich werde von Mittwoch bis Freitag in Erfurt sein und habe mich ergänzend zur Tagung für eine Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahn im Tempo der Sechziger Jahre am Donnerstag um 12:30 Uhr angemeldet.

Von der Tagung erhoffe ich mir viele Einblicke in Bereiche des Berufsfeldes, die mir bisher noch nahezu unbekannt sind und freue mich auf aufregende Diskussionen. Anlässe dazu gibt es derzeit, nicht zuletzt durch die Open Access- und Google Book Scan-Debatte ja ausreichend.
Außerdem möchte ich folgende Aussage überprüfen:

ERFURT “LIEGT AM BESTEN ORT. DA MUSS EINE STADT STEHEN”, urteilte einst der große Reformator Martin Luther

Bis auf bald in Erfurt!

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Eine Domain-Weltkarte gratis für alle Blogger!

karte-ausschnitt

Ich bin gespannt, was sich aus dieser Aktion von United Domains entwickelt und werde zu gegebener Zeit mehr darüber berichten.

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Gestern Abend war ich gegen 22 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs. Auf meiner Strecke bemerkte ich etwa fünf oder sechs weitere Radfahrer und diese waren alle ohne eingeschaltete Beleuchtung an ihrem Rad unterwegs.  Da kann man sich nur an den Kopf fassen.
Ein Bundespräsident fordert dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und dabei sind die wenigsten in der Lage dies für sich selbst zu tun. Vergangenen Samstag gab es im Programm von hr2, wie jeden Samstag, die Sendung kontrovers mit dem Thema „Bloß nicht ich – die verantwortungslose Republik“ (diese Sendung kann man auch jetzt noch als Podcast anhören). Dort wurde an vielen Beispielen aufgezeigt wie verantwortungslos wir, oder jedenfalls sehr vielevon uns sich verhalten.

„Nur wer früh lernt, Verantwortung zu übernehmen, wird später ein wichtiges und verlässliches Mitglied unserer demokratischen Gesellschaft sein können.“ So heißt es beispielsweise im Schulprogramm einer reformpädagogisch orientierten Schule. Verantwortung übernehmen: Das heißt, sich selbst Rechenschaft über seine Taten abzulegen, heißt, Selbstbestimmung. Wie kann das Entstehen von verantwortlichem Handeln gefördert werden? Wie entstehen Selbstbilder und Rollenmodelle, die verantwortliches Handeln verhindern?

Das von mir oben genannte Beispiel der Radfahrer lässt sich vieltausendfach auf Autofahrer übertragen:

  • Telefonieren während der Fahrt ohne Freisprechanlage
  • Kein Betätigen des Blinkers beim Abbiegen
  • Wenden auf der Fahrbahn bei zwei durchgezogenen Linien, etc.

Und dies sind Teilaspekte unseres Verhaltens, die Egoismus in den Vordergrund stellen.

Unsere gewählten Politiker und die upper class der Wirtschaftsunternehmen, sie versagen hier gänzlich als beispielgebende Vorbilder. Da werden Entscheidungen über Milliardenbeträge getroffen, z.B. Staatsbeteiligung an Unternehmen, Abwrackprämie, u.s.w., wobei dieses Geld 1. nicht wirklich vorhanden ist und 2. an anderen Stellen wie Bildung, Gesundheitsversorgung sinnvoller einzusetzen wäre.

Und unser Bundespräsident findet das auch noch alles gut und richtig und stellt in Aussicht, dass die Automobilindustrie, die ja bekanntermaßen die besten Autos baut , in Zukunft noch bessere auf den Markt bringen wird und sogar umweltverträglich und klimaneutral. Dieser Industriezweig hat das in der Vergangenheit nicht geschafft und wird es auch in absehbarer Zeit nicht verwirklichen. Da zeigt sich doch mal wieder wie wirtschaftsgesteuert unsere Politik ist.

Mehr als vor seiner eigenen Haustüre zu kehren und sich zur Beruhigung des Gewissens in sozialen und umweltrelevanten Projekten zu engagieren, und vor allem Kinder zu selbständigem und nachhaltigem Denken zu erziehen, bleibt dem Einzelnen nicht. Und diese Bereitschaft sehe ich nicht bei einem großen Teil der Bevölkerung.

Sind wir also zum Verdeppen verdammt?

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Inspiration zur Lust

Wem geht es nicht so, oder so ähnlich wie den Personen der geschilderten Beispiele des sehr lesenswerten Artikels. Es ist wirklich schade, dass wir nicht bereit sind mehr Emotionen zu zeigen. Verängstigt vor nicht abschätzbaren Reaktionen, oder zu sehr sozialisiert?

Nie sollte eine Beziehung, egal wie lange sie schon dauert, auf das Spannende, das sich um einen jeden abspielt und dabei auch inspiriert, verzichten. Noch schlimmer wäre es sich dagegen abzuschotten. Und gerade mit etwas mehr Lebenserfahrung kann man doch erwartungsoffen und lässig damit umgehen.

Gerade mit zunehmendem Alter sehnen sich viele nach einem Gefühl der Lebendigkeit. Es geht nicht darum, eine neue Beziehung oder Sexgespielin zu finden, sondern darum, Emotionen zu erleben. Das gilt auch für Männer, nur reden sie nicht darüber. Unter Freunden wird zwar abgecheckt, wie die aktuelle Beziehung läuft und ob sich allenfalls etwas anbahnt, aber das dauert meist nur drei Sätze lang, allenfalls noch garniert mit einem derben Spruch. Frauen dagegen kosten das Spiel genüsslich aus: Freundinnen erzählen sich beim Nachtessen von ihrer neusten «Affäre», zeigen sich das letzte Verehrer-SMS und malen sich das nächste Treffen aus.

Dass es gerade Männer sein sollen, die nichts oder zu wenig rauslassen, wie hier beklagt wird, kann so nicht stimmen. Denn mit wem haben die hier erwähnten Freundinnen denn ihre „Affäre“? Oder geben die Männer nur nichts preis davon? Vielleicht finden sie keine/n der ihnen zuhört. Denn nur wo auch ein Ohr zum Hören, kann das gesprochene Wort eine Erwiderung finden.

via Seitensprung im Kopf: Nichts ist so prickelnd – News Leben: Gesellschaft – tagesanzeiger.ch.

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Was soll man davon halten? Vertröstet uns der Bundespräsident hier mit Durchhalteparolen, macht er gar indirekt Wahlkampf für die amtierende Bundesregierung? Eine Rede, ein Bekenntnis wie sie immer nach Katastrophen zu vernehmen sind.

via Berliner Rede 2009: „Die Glaubwürdigkeit der Freiheit“ – Politik – FAZ.NET.

Obwohl der Wohlstand in der westlichen Welt, in Europa und auch in Deutschland seit den 70er Jahren beständig zunahm, ist auch die Staatsverschuldung kontinuierlich angestiegen. Man stellte Wechsel auf die Zukunft aus und versprach, sie einzulösen. Das ist bis heute nicht geschehen. Denn wir scheuten uns vor den Anstrengungen, die mit jedem Schuldenabbau verbunden sind. Wir haben die Wechsel an unsere Kinder und Enkel weitergereicht und uns damit beruhigt, das Wirtschaftswachstum werde ihnen die Einlösung dieser Wechsel erleichtern. Jetzt führt uns die Krise vor Augen: Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt.

Hätte man an den entscheidenden Stellen vor Jahrzehnten nur im Ansatz auf die von Jimmy Carter initiierte Studie „Global 2000“ reagiert, wäre uns bisher einiges erspart geblieben und bestünde auch noch ein Funke Hoffnung in Bezug auf ein mittelfristiges Erhalten von Lebensqualität auf diesem Planeten. Für Alle!

Die Industriestaaten tragen als Hauptverursacher des Klimawandels die Verantwortung dafür, dass die Menschen in den Entwicklungsländern am härtesten davon getroffen sind. Der Kampf gegen die Armut und der Kampf gegen den Klimawandel müssen gemeinsam gekämpft werden.

Plötzlich soll die Automobilindustrie die besten und klimaneutralsten Fahrzeuge herstellen können. Warum denn nicht schon vor 20 Jahren? Niemand hat hier Druck ausgeübt und ich bezweifle, dass das jetzt der Fall sein wird. Eine Rede bringt noch keinen Umschwung.

Wir bauen die besten Autos der Welt. Das reicht aber nicht. Wir müssen die besten Autos der Zukunft der Welt bauen. Der Verband der Automobilhersteller sagt, das Null-Emissions-Auto kommt in 15 Jahren. Ich denke, das kann sogar schneller gehen.

Wir, die wir in „wohlhabenden Verhältnissen“ leben, haben uns vielleicht eine blutige Nase geholt. Andere und das können nur die Unterprivilegierten auf diesem Planeten sein, verspüren doch schon teils kein Gesicht mehr, das sie uns zeigen können.

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Google liest mit – und schickt Werbung

Im tagesanzeiger wird auf die neue Werbestrategie von Google hingewiesen. Also hüte sich ein jeder vor Spähangriffen. Meine Empfehlung dazu: andere Suchmaschinen (altavista, metager2, exalead, clusty) nutzen und möglichst wenige Anwendungen, die von Google angeboten werden, verwenden. Denn wer will den schon seinen Terminkalender von Google verwalten lassen?

Ein Kommentar zum Artikel im tagesanzeiger hat eine Lösung wie das lästige Ausspähen für Werbezwecke zu umgehen ist:

Zita Gantenbein:
Wie umgeht man das Ganze? Man nehme Firefox als Browser und installiere dazu NO SCRIPT. Dort kann der googlesch…. blockiert werden.

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http://snipurl.com/d06kw  [www_taz_de]

Ist ganz witzig, die Debatte um den Pop- oder Postfeminismus in der taz zu verfolgen. Siehe auch hier: Maria Sveland: Bitterfotze
Dabei gibt’s doch nur eine Frage zu beantworten: Wie können Mann und Frau mehr Stimulanz, Lust und Befriedigung beim gemeinsamen Sex erreichen?
Ob ein neuer oder alter oder aufgewärmter alter Feminismus dabei helfen können???

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