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Archive for Juli 2009

Das war ja mal was, schon lange nicht mehr erlebt.

Nachdem er sein Arbeitspensum erledigt hatte, begab er sich auf eine Reise in das schöne Städtchen Limburg an der Lahn.

Blick auf Limburg mit Dom

Blick auf Limburg mit Dom

Grund für diese Reise war ein Zusammentreffen mit ehemaligen Kolleginnen bei dem dortigen Rheingauer Weinfest.
Die Fahrt mit der Bahn von Wiesbaden durch den Taunus, entlang an gold-gelb sich im Wind wiegenden Getreidefeldern, zwischen mit Pferden bestandenen und Rindviehchern belegten Weiden hindurch und natürlich rauf und runter über waldreiche Berge und Täler mit sich dahinschlängelnden Bächen. Sonniges Wetter – wunderbar.

Nach dem Zusammentreffen mit den ehemaligen Kolleginnen erfolgte eine Stärkung in einer Tapas-Bar. Wunderbares, nicht zu schweres Essen, gerade richtig am Abend und für den bevorstehenden Weingenuss.

Bis zum einsetzenden Regen konnten bereits zwei Weine, ein Secco und ein Roter probiert werden. Dann aber öffnete der Himmel seine Schleusen. Zum Glück konnte ein Unterstand gefunden werden und dem Genuss des dritten Glases stand nichts mehr im Wege. Jetzt war die Gelegenheit den Zug zurück (21:18 Uhr) zu nehemen verpasst.  Es sollte der nächste, eine Stunde später, sein. Gelegenheit sich nochmal beim Bischöflichen Weingut das Glas zu füllen.

In strömendem Regen bestiegen der Lesekater und eine seiner Ex-Kolleginnen den schon gut gefüllten Zug. Die Stimmung unter den sich nach Hause bewegenden Weinfest-Besuchern war nicht schlecht.
Alles lief perfekt. In Hofheim verließ die Begleiterin leider den Zug, das sie ihrerm Ziel hier sehr nahe war. So waren es noch drei Stationen bis zum Umstieg im Bahnhof von Ffm-Höchst. Jetzt folgte der Schock: nicht 20 Minuten, wie erwartet, sondern 52 Min. waren angezeigt bis zu nächsten Möglichkeit Richtung Wiesbaden.

Was tun?
Keine Kneipe aufsuchen!
Er verließ den Bahnhof, zum Glück kein Regen, und schlenderte bekannte Wege durch Höchst. In der Königsteiner Str. mindestens fünf Handy Shops gesichtet. Kein Wunder, denn jeder Dritte der den Weg kreuzt ist am Telefonieren.
Langsam wieder zurück zum Bahnhof. Die „Wunderbar“ hatte geschlossen. Dann doch noch eingekehrt um eine Toilette aufsuchen zu können und einen Espresso für teure  
2 Euro getrunken. Am Bahnhof angekommen und noch eine 1/4 Stunde Wartezeit am Bahnsteig überbrückt. Endlich fährt die S-Bahn um 0:22 Uhr ein. Ankuft in Mz-Kastel nach weiteren
25 Minuten. Dann den angkommenden Bus Richtung Mainz-Hauptbahnhof bestiegen. Nach fünf Minuten Fahrtzeit gab es doch tatsächlich eine Fahrkarten-Kontrolle. Aber Lesekater fahren nicht schwarz!
Dann endlich Ankunft am Bahnhof in Mainz. Das nass gewordene Stahlross wartete tapfer auf seine Heimfahrt. Ankuft zu Hause um 1:11 Uhr.
Nicht gut geschlafen, zu kurze Nacht.
Der Arbeitstag war anstrengend, doch zum Glück schon gegen 14 Uhr beendet.

Ab morgen schleicht der Lesekater im Salzburger Land umher. Was er dort erlebt hat folgt dann später hier.

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Nutzung von E-Books in Uni-Bibliotheken

via E-Books in Uni-Bibliotheken: Die geheime Revolution – Computer & Internet – Computer & Technik – FAZ.NET.

Interessant, diese Befragung von e-Book-Nutzern und (noch-)Nicht-Nutzern an der Uni-Bibliothek Frankfurt/M.
Eine Umfrage, die sich als Eigenmarketing outet. Denn 40% der Teilnehmer wurden über diese Datenerhebung auf den Bestand von e-Books an der Uni-Bibliothek  der Goethe-Universität Frankfurt/M. aufmerksam gemacht.

Die Durchführenden der Studie geben folgendes Fazit aus:

FAZIT und Handlungsbedarf aus der Befragung

1. Das Angebot an E-Books soll für alle Fächer ausgebaut werden – ohne dass dies zu
Lasten des Erwerbs von gedruckten Büchern gehen darf.

2. Die Recherche nach E-Books im Katalog soll verbessert, die „Sichtbarkeit“ der EBooks
erhöht werden. Auf die Verfügbarkeit soll verstärkt aufmerksam gemacht
werden. Auch mehr Aufklärung über verschiedene Zugangs- und Nutzungswege muss
zukünftig erfolgen, um hier Klarheit für Studierende und Mitarbeitende zu schaffen.

3. Es sollen nur E-Books von Anbietern erworben werden, die einen sog. Remote Access
(Zugriff von außerhalb des Campus durch Login mit Passwort) erlauben, als Format
PDF anbieten und zumindest das Ausdrucken und/oder Herunterladen von größeren
Abschnitten erlauben. Dabei dürfen keine weiteren Anmeldeprozeduren oder die
Nutzung von spezieller Reader-Software erforderlich sein.

4. Lehrbücher in elektronischer Form ersetzen nicht die gedruckten Ausgaben, sondern
ergänzen diese mit ihren speziellen Online-Fähigkeiten (Volltextsuche, ständige
Verfügbarkeit) und bieten in „Krisenzeiten“, wenn alle gedruckten Exemplare
ausgeliehen sind, zumindest den Zugriff auf den Inhalt.

Bleibt zu hoffen, dass die Verlage ihre Hausaufgaben machen und die Bibliotheken sowieso.
Die Summe der Ergebnisse geben ja den Handlungsrahmen vor.

Vielen Dank an Frau Eva-Maria Magel, die mich durch ihren Artikel in der FAZ auf die Studie hingewiesen hat.

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„Google ist die Killerapplikation“

via Hubert Burda: „Google ist die Killerapplikation“ – manager-magazin.de.

Der arme Herr Burda, immer ist er in letzter Zeit am Jammern.
Was passt ihm denn nicht (mehr) in seienem Alltag?
Dabei hat er doch so eine hübsche, begehrenswerte Schauspielerin zur Ehefrau.
Doch scheinbar stellt ihn diese auch nicht mehr zufrieden, jetzt ruft er nach Regulierung damit für seine Geschäfte wieder mehr hängen bleibt. Hat er das nötig?

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