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Archive for Oktober 2009

Einige weitere Netzwerke (denen ich beigetreten bin)  sind hier hier noch nachzutragen.

XING
Ist sinnvoll um geschäftliche Kontakte zu knüpfen oder auf sich und die persönlichen Fähigkeiten/Erfahrungen aufmerksam zu machen. Eignet sich in einigen Fällen zur Jobsuche, bzw. um neuen beruflichen Herausforderungen entgegenzutreten.
Es gibt dort jede Menge Interessengruppen wie Sport, Freizeit, mit regionalem Bezug, Weinfachwelt, etc. Allerdings kann mich das Angebot für eine Weinprobe im Burgenland nicht wirklich interessieren. Angebote in oder die Möglichkeit zum persönlichen  Austausch in meiner Nähe gab es bisher nicht.

BibSonomy
Zur Erläuterung was BibSonomy ist und für wen von Interesse:

Jeder kann mit BibSonomy arbeiten. Unseren Schwerpunkt setzen wir jedoch auf dem Gebiet der Wissenschaft, indem wir das Setzen von Lesezeichen für Studenten, Bibliothekare und Forscher attraktiv machen.

Aber nicht nur das Setzen von Lesezeichen ist dort möglich, sondern man kann sich eine Übersicht von Publikationen anlegen, die mit Tags versehen werden und für andere Nutzer, oder einen bestimmten Nutzerkreis öffentlich sind. Es lässt sich erkennen, wer ähnliche Sammlungen angelegt hat und nach Schlagworten (tags) suchen. Das ist alles sehr praktisch, da man über jeden Browser „nachschlagen“ kann.
Also ein gutes Literaturverwaltungsprogramm.

Delicio.us
Hier werden alle Bookmarks im Netz abgelegt (können auch von einer Quelle importiert werden) und mit Schlagworten versehen. Meine persönlichen, wie auch alle bei Delicio.us gespeicherten Bookmarks lassen sich nach Schlagworten suchen. Das kann dann besonders praktisch sein, wenn die Anwendung in die Toolbar des Browsers integriert wird.

Library Thing
Hier kann man seine eigene Bibliothek eintragen, Rezensionen schreiben und mit Menschen in Kontakt treten. Bis zu 200 Büchern lassen sich kostenfrei einstellen. Es werden jede Menge Top 50 Listen zu Autoren, Tags, Bewertungen, etc. erstellt. Über ein Forum und Gruppen kann man mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten. LibrayThing lokal bietet die Möglichkeit nach Veranstaltungen im Umkreis eines vorgegebenen Ortes zu ermitteln. Also wirklich tolle Features!

Die drei zuletzt aufgeführten Dienste finde ich echt super, da ich sie unterstützend für meine Belange im Netz einsetzen kann. Wirklich praktisch!!!

Es gibt also nicht nur soziale Netzwerke zur Freizeitgestaltung, sondern mit sehr nützlichen Anwendungen.

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Angeregt zu diesem Beitrag wurde ich durch eine Sendereihe die diese Woche bei hr 2 gesendet wird. 
Im Zentrum steht das Leben der sogenannten „digital natives“ (die nach 1980 Geborenen) in sozialen Netzwerken und ihr Umgang mit Medien.  Was für diese oft alltäglich und selbstverständlich ist, ist für die mittlere und ältere Generation oft fremd, neu, gewöhnungsbedürftig.

Als ich vor etwa einem Jahr mit dem Selbstlernkurs für das Bibliothekswesen 13 Dinge begann, hatte ich nur sehr wenig Hintergrundinformationen zu sozialen Netzwerken. Im Laufe des Kurses konnte ich sehr viele nützliche Anwendungen kennen und teilweise auch einsetzen lernen.

Später meldete ich mich bei Facebook an, der Freundeskreis blieb bisher überschaubar, Mitteilungen werden dort eher sparsam verbreitet. Ich schloss mich einer Gruppe (Zöliakie) an, war aber über Wochen hinweg der Einzige, der Beiträge beisteuerte. Folglich meldete ich mich wieder ab.
Auch die Zugriffe auf dieses Weglog sind eher gering und Kommentare habe ich schon seit Monaten nicht mehr erhalten. Vielleicht liegt es an meinen Beiträgen, die für Niemanden interessant zu sein scheinen.

Bei Flickr bin ich ebenfalls als „lesekater“ vertreten. Eine Sammlung von Fotos habe dort abgelegt, aber alles weitere habe ich bisher nicht als sinnvoll erachtet. Denn ich möchte nicht jede Person, die auf einem Foto zu sehen ist, vorher um Erlaubnis fragen die Bilder auch dort einstellen zu dürfen. Soviel Achtung der Privatsphäre muss sein!

Mit twittern habe ich mich bisher zurückgehalten. Sinnvoll erscheint mir dies überwiegend via Handy, doch das verursacht Kosten, die vermeidbar sind.

Mein Fazit: Weiter dran bleiben und schauen was noch alles kommt. Eine Sendereihe wie bei hr 2 ist dafür umso nützlicher. Als Angehöriger der „mittleren Generation“ verhalte ich mich doch wohl etwas zu traditionell. Oder ist doch alles überflüssig?

Auf die weiteren Beiträge  zu diesem Thema bei hr 2 Wissenswert freue ich mich schon.

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Heute hat die Sueddeutsche Zeitung Mut bewiesen und mit dem Artikel von Birk Meinhardt „An der Kette“ gezeigt welche Praktiken im Buchhandel, hier am Beispiel des Branchenriesen Thalia, üblich sind.
Das Ganze kann nur zur Folge haben, dass der Kunde sich für den Kauf bei den ortsansässigen Buchhandlungen, die nicht zu einem Konzern wie Thalia oder Weltbild/DBH/Hugendubel gehören, entscheidet.

Vielfalt im Sortiment und nicht ein Riesenangebot  ohne Gesicht  (das oft Qualität vermissen lässt), sollten wieder Einkehr halten. Jeder entscheidet durch sein Kaufverhalten mit und kann so den großen Einheitsbrei verhindern. Allerdings müssen  Angebot und Kundenfreundlichkeit, der dem Kettenbuchhandel die Stirn bieten wollenden noch verbliebenen Restbuchhandel, stimmen. Dort sollte man Überlegungen anstellen, so wie das in dem Beitrag in der SZ am Beispiel der Brüder Wrensch in Braunschweig aufgezeigt wurde. Es gehört mit Sicherheit viel Mut dazu sich gegen die marktbeherrschenden Filialriesen behaupten zu wollen. Doch dieser Mut sollte sich auszahlen und mit etwas Glück kann man den längeren Atem behalten.

Ein zunehmendes Aussterben im Buchhandel können auch Bibliotheken durch ihre Kaufentscheidungen mithelfen zu verhindern. In Folge von Geschäftsübernahmen und -schließungen sind nicht selten Universitätsbibliotheken jetzt Kunde bei Thalia & Co. und tragen so direkt zum weiteren Niedergang noch existierender Buchhandlungen bei. 

Man stelle sich vor: die Großen wachsen nicht grenzenlos und geht die Entwicklung erst einmal rückwärts, kommen ganz schnell Filialschließungen.
Und dann bleibt vielleicht nur noch ein Amazon über. Das wäre doch schade, oder?

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