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Archive for September 2010

Warum ich für BILD vom Kachelmann-Prozess berichte

„Emma“-Verlegerin Alice Schwarzer: Warum ich für BILD vom Kachelmann-Prozess berichte – News – Bild.de.

Alice Schwarzer = Frauenbewegung, Demokratie, Feminismus, Freiheit, 68er, Gleichberechtigung, etc.

BILD = Sexismus, Lügenberichterstattung, populistischer Journalismus (Stammtisch-Journalismus), etc.

Wie passt sowas zusammen?
Für mich ergibt sich daraus eine Variante Ekel-Journalismus und leider auch Ekel-Feminismus.
Vielleicht hat Frau Schwarzer das Gefühl über den langen Hebel BILD-Zeitung mal ordentlich zur Sache gehen zu können.
Als journalistisches Vorbild hat sie sich damit disqualifiziert.

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Gestern war ein wunderbarer Tag zum Arbeiten im Freien. Und so entschloss ich mich die letzten Kartoffeln im Garten meiner Mutter zu ernten. Die letzte verbliebene Sorte war eine der exotischen Kartoffeln, die ich im letzten Jahr als Saatkartoffeln bei Manufaktum „Es gibt sie noch, die guten Dinge)“bestellt hatte. Sieben Sorten insgesamt zu jeweils zwei Stück:

Mit folgendem witzigen Text wird darauf hingewiesen, dass diese weder zum Verzehr noch zur Vermehrung zu verwenden sind:

Zur Aussaat und Vermehrung bieten wir Ihnen diese seltenen Knollen nicht an (denn dann wären sie Pflanzgut, was sie aber nicht sein dürfen), zur Verspeisung bieten wir sie Ihnen auch nicht an (denn dann wären sie Speisekartoffeln, was sie aber infolge mangelnder Sortenreinheit und uneinheitlicher Kocheigenschaften auch nicht sein dürfen). Lassen Sie sie daher weder in einen Kochtopf noch in ein gut vorbereitetes Kartoffelbeet fallen letzteres vor allem dann nicht, wenn Sie sie einige Wochen vor dem Legen zwischen den Augen geteilt haben sollten, denn dann wachsen noch viel mehr daraus, und das darf nicht geschehen.

Da wurde ich neugierig und habe sogleich bestellt. Die Ernte im letzten Jahr viel sehr unterschiedlich aus. Meistens waren die Früchte doch recht klein im Vergleich zu den in der  Landwirtschaft verwendeten Sorten. Auf jeden Fall fiel die Ernte doch noch üppiger aus als gedacht. Die Kartoffeln, die im Frühjahr zur Pflanzzeit (März/April) am schönsten durch den Winter gekommen sind, wurden für die neue Pflanzung ausgesucht.
Und jetzt war es dann soweit. Nachdem ich vor einigen Wochen bereits die Sorten „Hermanns Blaue“ und „Highland Burgundy Red“ aus der Erde grub, war ich doch etwas enttäuscht. Die Früchte waren meistens recht klein und z.T. schon von Tieren angefressen. Es muss sich wohl um Mäusefraß handeln, denn auch im Keller sind es wohl die „Blauen“, die beliebte Mäusebeute sind. Bestimmt schmecken sie den Nagern besonders gut.
Als letzte Sorte habe ich „Skerry Blue“ ausgegraben. Eine schöne Kartoffel mit burgunderroter Schale uns sehr weißfleischig.

Drei Reihen im Garten á ca. 10m ergaben gut drei randvolle 10l-Eimer, was etwa 20kg Gesamtertrag ausmacht. Schön, dass die Arbeit so gut  belohnt wurde, denn auch im Sommer musste ich immer wieder auf der Hut sein und das Krau der Pflanzen von Tausenden von Kartoffelkäfern und ihren Larven befreien. Wie die Kartoffeln schmecken und zu welcher Verarbeitung sie sich besonders gut eignen, dazu vielleicht später mehr.

Als Kind war die Zeit der Kartoffelernte für mich sehr unbeliebt. Es waren nicht einige Quadratmeter im Garten, sondern mehrere 1000m² auf dem Acker. Die Ernte zog sich über Wochen hin und nicht immer war es so schön sonnig und warm wie gestern. Das Highlight nach jeder Ernte war das Kartoffelfeuer auf dem Acker. Kartoffeln wurden dann in die Glut des vertrockneten Kartoffelkrauts geworfen und nach einer Weile mit einem Rechen wieder ans Tageslicht befördert. Die Schale war verkohlt und ließ sich wie ein Panzer vom wohlschmeckenden Innern der Kartoffel abpellen. Ein unnachahmlicher Geschmack den ich seither nie mehr wiederfinden konnte.

Eine Kartoffelpflanzung eignet sich besonders in einem Garten mit schwerem Boden als Vorbereitung für seine spätere Verwendung (auch für eine spätere Raseneinsaat). Nach der Ernte ist die Erde sehr locker und luftdurchlässig. Man macht Bekanntschaft mit Regenwürmern, Tausendfüßlern, etc.  Die Kartoffel ist eine dankbare Frucht, von einer Pflanzkartoffel kann man das fünf bis fünfundzwanzigfache ernten.
Und so bin ich gespannnt, ob die Ernte im nächsten Jahr wieder so gut ausfällt.

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Die Glühlampe oder Glühfadenlampe (früher Glühlicht) ist eine künstliche Lichtquelle. Umgangssprachlich werden Glühlampen auch als Glühbirnen bezeichnet. In der Glühlampe wird ein elektrischer Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt. Die weit verbreitete Bauform der Glühlampe mit Schraubsockel wird fachsprachlich als Allgebrauchslampe bezeichnet (abgekürzt A-Lampe oder AGL).

Glühbirne (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Gluehlampe_01_KMJ.png)

So lautet der erste Absatz der Beschreibung bei Wikipedia. Später im Artikel wird noch einiges zur Energieeffizienz, Lebensdauer, technischer Beschaffenheit, Entsorgung, etc. mitgeteilt.

Die Energieeffizienz ist wahrlich schlecht, gibt sie doch wesentlich mehr Wärme als Leuchtkraft der eingesezten Energie wieder. Doch dafür haben wir uns an die angenehm warme Lichttemperatur gewöhnt und sind allein schon deshalb schwer zum Umstieg auf die sogenannte Kompaktstofflampe Energiesparlampe (Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Energiesparlampe_01a.jpg&filetimestamp=20081223235009) zu bewegen.  Um eben diesen Umstieg zu erleichtern, wird uns neben der nicht zu widerlegenden Energieeinsparung auch noch vorgegaukelt, dass die Lebensdauer von Energiesparlampen ein vielfaches gegenüber von Glühlampen betrage.

Erst gestern musste ich eine solche Glühlampe auswechseln. Sie gab nach vielen Jahren ihren Geist auf. Als ich diese aus der Lampenfassung drehte, staunte ich nicht schlecht:

Eine solch lange Lebensdauer kann eine Energiesparleuchte bisher noch nicht nachweisen. Und was als weiterer Nachteil gegenüber einer gewöhnlichen Glühbirne ins Gewicht fällt, sind die enthaltenen Quecksilber-Anteile, die eine Entsorgung über den Hausmüll nicht erlauben.

Ich bin für den Einsatz von Energiesparlampen, denn deren Einsparpotential an Energie ist immens gegenüber der Glühlampe. Doch anzuzweifeln ist aus meiner Erfahrung die längere Lebensdauer.
Der Verkaufspreis einer Energiesparlampe beträgt ein Mehrfaches herkömmlicher Glühlampen und dies mindert die Effizienz doch gewaltig. Soll der Verbraucher den Wechsel auf das sparsame Leuchtmittel einsehen, gilt es Anreize über einen niedrigeren Verkaufspreis zu schaffen. Geshchieht das nicht in absehbarer Zeit, dann werde ich mich doch nochmal nach Glühbirnen „Made in GDR“ umsehen müssen.

Anmerkung: Die beiden ersten Fotos sind den jeweiligen Wikipedia-Artikeln entnommen.

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