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Archive for the ‘Mainz’ Category

… aber troztdem Anhänger bleibe.
Das liegt ganz einfach daran, dass ich vom Fußballsport begeistert bin und seit ca. 25 Jahren in Mainz wohne. Die Begeisterung im Stadion kann einen ganz schön einfangen und hält mich schon seit 12 Jahren als Dauergast auf der Südtribüne. Eine tolle sportliche Entwicklung zeichnet den Verein aus. Diese Entwicklung geht weit über das Vorzeigeangebot des Profiteams hinaus.

Dass aber der Verein nach 105 Jahren noch nicht gelernt hat, fair mit seinen Angestellten umzugehen zeigt sich eindeutig im Fall des Amateure-Trainers  (Regionalliga West) Peter Neustädter. Dieser ist seit 1994 im Verein und hat als Spieler immer seine Knochen und den Schädel hingehalten. Er war einer der besten Innenverteidiger der 2. Liga und ist ein sehr umgänglicher und unkomplizierter Mensch. Nur ist er kein „Lautsprecher“ wie andere im Verein, die sich gerne durch blablabla hervortun. Ob ihm das jetzt zum Verhängnis geworden ist. Im Februar 2010 wurde ihm mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht mehr verlängert wird und er sich nach einer anderen Arbeisstelle umsehen müsse. Ein Schock, nicht nur für ihn und seine Familie. Er betreut das Amateur-Team bereits im vierten Jahr und ist nach dem Abstieg aus der früheren Regionalliga direkt wieder in die neu struktruierte Regionalliga aufgestiegen. Schade, dass dies die jeweiligen Profitrainern nicht zu interessieren scheint. Es fehlt ganz einfach die Anbindung vom Profibereich zum Unterbau der Amateurmannschaft. Und das obwohl einige gute Spieler, wie z.B. Neven Subotic hier ihre ersten Erfahrungen im deutschen Fußball sammeln konnten.

Dass die Umstrukturierung des Nachwuchsbereichs keinen Platz mehr für einen solch erfahrenen Experten haben soll, ist einfach nicht nachzuvollziehen. Niemand aus der Vorstands- und Management-Ebene hat zu diesem Vorgehen bisher ein offenes Wort mit ihm gewechselt. Lediglich der organisatorisch Verantwortliche des Amateur-Bereichs Manfred Lorenz steht mit ihm persönlich in Kontakt. Und dieser will auch nur seine Haut retten, sonst wäre er offen gegenüber „seinem“ Trainer und hätte sich für ihn eingesetzt. Dass keiner im Verein hier einschreitet um diese Vorgehensweise zu unterbinden und das sonst so „menschliche“ und die „familiäre Atmosphäre“, die den Verein bisher nach außen hin ausgezeichnet hat, ins Spiel zu bringen, ist schade und stimmt mich sehr nachdenklich.

Hinzu kommt, dass in der Allgemeinen Zeitung lediglich ein kurzer Beitrag zur Nichtverlängerung des Vertrags zu lesen war. Außerdem ein sehr guter Leserbrief, der mir aber momentan nicht zugänglich ist. Ignorieren ist auch eine Methode und diese beherrscht die besagte Zeitung ja sehr gut. In einem früheren Eintrag in diesem Weblog habe ich ja bereits auf die Zensurausübung dieses Presseorgans hingewiesen.

Vielleicht zeigt der Verein ja noch Rückgrat und kommt schnellstmöglich mit Peter Neustädter ins Gespräch um ihm doch noch eine Perspektive im Verein anzubieten. Wie heisst es so schön: Fair geht vor.

Herr Heidel, der Manager, macht ja nie Fehler. Er zieht die Spieler an Land, die niemand kennt, bzw. niemanden mehr interessieren und hinter denen angeblich halb Europa herjagt. Die Ergebnisse sind ja oft genug auf dem Platz, der Reservebank oder sonstwo zu finden.

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Am Freitag (08.01.2010) Abend fand im Kurfürtstlichen Schloss zu Mainz die erste Sitzung des GCV Schnorreswackler statt.

Finale der 1. GCV-Sitzung 2010 im Kurfürstlichen Schloss Mainz

Und diese war überragend. Ein tolles Programm das in etwa 5 1/2 Stunden voll gepackt war mit kurzweiligen Darbietungen. Selbst Vorträge, die 40 Minuten andauerten, kamen mir keineswegs zu lang vor. Zwei Sitzungen werde ich in dieser Kampagne noch besuchen, aber diese werden bei weitem nicht an das Programm des GCV heranreichen können.
Erstaunlich mit welchem Aufwand an Ideenfindung, Probenarbeit, Kulissenbau und  überraschenden Einfällen und Requisiten das Programm gespickt war. Da können einige die gerne professionel im Fernsehprogramm daher kommen, wie z.B. der Sender RTL mit einer neuen Verdummungsstaffel von DSDS (Deutschland sucht den Superstar) einpacken. Dass man ein Großmaul wie Dieter Bohlen überhaupt noch in die Öffentlichkeit lässt, ist eine Frechheit. Hier werden vor allem die Möchtegern-Stars und natürlich die Zuschauer verdummt. Unter diesen sind nicht zuletzt sehr viele Kinder. Und diesen so etwas zuzumuten sollte eigentlich von Elternseite unterbunden werden.
Aber solche Sendestaffeln finden immer noch, vielleicht sogar immer mehr Zuspruch, und das lässt doch schon nachdenklich werden über das Niveau auf dem sich viele bewegen.

Die Fastnacht, Fassenacht, Fasnet, der Karneval, die bundesweit oft belächelt und nicht ernst genommen werden, haben hier doch einiges mehr an Kreativität zu bieten auch wenn nicht immer alle Beiträge ein hohes Niveau bieten können.
Also rein in die Säle und zu den Umzügen auf die Gass!
Allen, die sich vom Narrenvirus infizieren lassen, wünsche ich viel Spaß dabei. Und überhaupt, an welchen Gott kann man jetzt noch glauben, wenn nicht an Gott Jokus?

HELAU! HELAU! HELAU!

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