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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Wie der kicker heute meldet, bekam der Trainer der Amateure des FSV Mainz 05 gestern mitgeteilt, dass er,mit sofortiger Wirkung vorzeitig von allen Verpflichtungen seines Amtes enthoben ist.  Und das, nachdem er bereits im Februar erfahren musste, dass sein im Juni auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Zu diesem Zeitpunkt wurde ebenfalls einigen Spielern seiner Mannschaft mitgeteilt, dass dies die letzte Spielzeit bei Mainz 05 für sie ist. In so einer dummen Situation schafft es selbst der beste Psychologe nicht eine Mannschaft ausreichend zu motivieren und als Einheit auf das Spielfeld zu bringen.

Wie sich die neue Situation nun auf die Mannschaft, die vom derzeitigen U-19 Trainer übernommen wird, auswirkt, wird man in den letzten Spielen sehen. Bereits am Donnerstag kommt der Lokalrivale Wormatia Worms (in den letzten Wochen in aufsteigender Form und nur noch drei Punkte hinter den Mainzern) an den Bruchweg.

Soweit ich die Lage einschätzen kann, hat sich Peter Neustädter nichts vorzuwerfen. Er hat tadellose Arbeit abgeliefert, nur leider allzu oft als Einzelkämpfer. Gestörte Kommunikationswege unter den Verantwortlichen, keine Anbindung nach oben zum Profibereich und nach unten zur U19 sowie keine Unterstützung bei der Verpflichtung der von ihm gewünschten Spieler. „In der Luft hängengelassen“ nennt man sowas sprichwörtlich.
Ein Verein, der immer so gut nach außen dastehen will, sollte sich mal über interne Kommunikation und aufeinander aufbauendes Vertrauen nachdenken.

Ich wünsche Peter Neustädter alles Gute. Er wird hoffentlich bald eine neue Aufgabe, die seinem persönlichen Engagement gerecht wird, finden können.

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Rihanna in Frankfurt: Härtere Gangart | Frankfurter Rundschau – Feuilleton.

Rosa Panzer, rosa Dress – da wird Rihanna doch locker mit ein paar Terminatoren fertig. Quelle: APN via FAZ vom 25.04.2010

Am Freitag war ich mit meinen Töchtern bei diesem Konzert.
Der DJ am Anfang war total überflüssig. Er hat die Halle mit blubberndem Lärm, der jede Ballustradte vibrieren lies, ausgefüllt. Und von Begeisterung war bestenfalls im Parkett (Stehplätze) der Festhalle was zu spüren. Auf den Rängen schüttelte man/frau Köpfe, hielt sich die Ohren zu oder vergnügte sich bei Facebook via i-Phone, etc.
Soundmüll!!!

Der Sound der Rihanna-Begleitband war dann auch nicht wirklich gut. Das muss besser gehen.
Klar, kann das Mädchen singen und tanzen und sieht natürlich super aus.
Aber bei solch großen Konzerten (12000 Besucher) musst Du immer mit 50% Verarschung rechnen.

Dem Beitrag von Christian Schlüter in der Frankfurter Rundschau (s. o.) kann ich deshalb nicht uneingeschränkt zustimmen.

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Vom 09. bis 11. April 2010 fand im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg die diesjährige Tagung zum Fernkurs für Literatur II Die Welt erlesen statt. Eine Veranstaltung, die mit ganz konventionellen Mitteln gestaltet wurde, kein elektronischen Hilfsmittel waren im Einzatz. Auch mal ganz nett.

Vor Himmelspforten
Gedanken zur Literatur
Spaziergang am Main

Domina wird hier
vom Würzburger Pfaffenberg
getrunken, köstlich

Ich nahm zum ersten mal an einer solchen Veranstaltung teil und bin  sehr angenehm vom Verlauf und der Umsetzung der einzelnen Programmpunkte überrascht.

Besonders gut haben mir die Haikus gefallen. Mir war diese Form der japanischen Miniatur-Dichtkunst nicht neu, aber ich habe sie für mich wieder entdeckt. Und mich anregen lassen, mir eigene Haikus auszudenken.

An Himmelspforten
netten Menschen begegnet
Was folgt im Himmel?

Ich hoffe darauf, dass im nächsten Jahr, auch wenn vorerst kein Fernkurs III angeboten wird,  wieder eine Tagung stattfinden kann.

Das Exerzitienhaus (welch strenger Name), habe ich als ganz tolles Tagungshaus empfunden. Schöne, gut ausgestattete Zimmer und eine tolle Küche. Ohne Probleme war es möglich für mich alle Mahlzeiten mit einem glutenfreien Angebot auszustatten. Prima! Das habe so unkompliziert und selbstverständlich noch nicht erlebt.

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… aber troztdem Anhänger bleibe.
Das liegt ganz einfach daran, dass ich vom Fußballsport begeistert bin und seit ca. 25 Jahren in Mainz wohne. Die Begeisterung im Stadion kann einen ganz schön einfangen und hält mich schon seit 12 Jahren als Dauergast auf der Südtribüne. Eine tolle sportliche Entwicklung zeichnet den Verein aus. Diese Entwicklung geht weit über das Vorzeigeangebot des Profiteams hinaus.

Dass aber der Verein nach 105 Jahren noch nicht gelernt hat, fair mit seinen Angestellten umzugehen zeigt sich eindeutig im Fall des Amateure-Trainers  (Regionalliga West) Peter Neustädter. Dieser ist seit 1994 im Verein und hat als Spieler immer seine Knochen und den Schädel hingehalten. Er war einer der besten Innenverteidiger der 2. Liga und ist ein sehr umgänglicher und unkomplizierter Mensch. Nur ist er kein „Lautsprecher“ wie andere im Verein, die sich gerne durch blablabla hervortun. Ob ihm das jetzt zum Verhängnis geworden ist. Im Februar 2010 wurde ihm mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht mehr verlängert wird und er sich nach einer anderen Arbeisstelle umsehen müsse. Ein Schock, nicht nur für ihn und seine Familie. Er betreut das Amateur-Team bereits im vierten Jahr und ist nach dem Abstieg aus der früheren Regionalliga direkt wieder in die neu struktruierte Regionalliga aufgestiegen. Schade, dass dies die jeweiligen Profitrainern nicht zu interessieren scheint. Es fehlt ganz einfach die Anbindung vom Profibereich zum Unterbau der Amateurmannschaft. Und das obwohl einige gute Spieler, wie z.B. Neven Subotic hier ihre ersten Erfahrungen im deutschen Fußball sammeln konnten.

Dass die Umstrukturierung des Nachwuchsbereichs keinen Platz mehr für einen solch erfahrenen Experten haben soll, ist einfach nicht nachzuvollziehen. Niemand aus der Vorstands- und Management-Ebene hat zu diesem Vorgehen bisher ein offenes Wort mit ihm gewechselt. Lediglich der organisatorisch Verantwortliche des Amateur-Bereichs Manfred Lorenz steht mit ihm persönlich in Kontakt. Und dieser will auch nur seine Haut retten, sonst wäre er offen gegenüber „seinem“ Trainer und hätte sich für ihn eingesetzt. Dass keiner im Verein hier einschreitet um diese Vorgehensweise zu unterbinden und das sonst so „menschliche“ und die „familiäre Atmosphäre“, die den Verein bisher nach außen hin ausgezeichnet hat, ins Spiel zu bringen, ist schade und stimmt mich sehr nachdenklich.

Hinzu kommt, dass in der Allgemeinen Zeitung lediglich ein kurzer Beitrag zur Nichtverlängerung des Vertrags zu lesen war. Außerdem ein sehr guter Leserbrief, der mir aber momentan nicht zugänglich ist. Ignorieren ist auch eine Methode und diese beherrscht die besagte Zeitung ja sehr gut. In einem früheren Eintrag in diesem Weblog habe ich ja bereits auf die Zensurausübung dieses Presseorgans hingewiesen.

Vielleicht zeigt der Verein ja noch Rückgrat und kommt schnellstmöglich mit Peter Neustädter ins Gespräch um ihm doch noch eine Perspektive im Verein anzubieten. Wie heisst es so schön: Fair geht vor.

Herr Heidel, der Manager, macht ja nie Fehler. Er zieht die Spieler an Land, die niemand kennt, bzw. niemanden mehr interessieren und hinter denen angeblich halb Europa herjagt. Die Ergebnisse sind ja oft genug auf dem Platz, der Reservebank oder sonstwo zu finden.

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Einige weitere Netzwerke (denen ich beigetreten bin)  sind hier hier noch nachzutragen.

XING
Ist sinnvoll um geschäftliche Kontakte zu knüpfen oder auf sich und die persönlichen Fähigkeiten/Erfahrungen aufmerksam zu machen. Eignet sich in einigen Fällen zur Jobsuche, bzw. um neuen beruflichen Herausforderungen entgegenzutreten.
Es gibt dort jede Menge Interessengruppen wie Sport, Freizeit, mit regionalem Bezug, Weinfachwelt, etc. Allerdings kann mich das Angebot für eine Weinprobe im Burgenland nicht wirklich interessieren. Angebote in oder die Möglichkeit zum persönlichen  Austausch in meiner Nähe gab es bisher nicht.

BibSonomy
Zur Erläuterung was BibSonomy ist und für wen von Interesse:

Jeder kann mit BibSonomy arbeiten. Unseren Schwerpunkt setzen wir jedoch auf dem Gebiet der Wissenschaft, indem wir das Setzen von Lesezeichen für Studenten, Bibliothekare und Forscher attraktiv machen.

Aber nicht nur das Setzen von Lesezeichen ist dort möglich, sondern man kann sich eine Übersicht von Publikationen anlegen, die mit Tags versehen werden und für andere Nutzer, oder einen bestimmten Nutzerkreis öffentlich sind. Es lässt sich erkennen, wer ähnliche Sammlungen angelegt hat und nach Schlagworten (tags) suchen. Das ist alles sehr praktisch, da man über jeden Browser „nachschlagen“ kann.
Also ein gutes Literaturverwaltungsprogramm.

Delicio.us
Hier werden alle Bookmarks im Netz abgelegt (können auch von einer Quelle importiert werden) und mit Schlagworten versehen. Meine persönlichen, wie auch alle bei Delicio.us gespeicherten Bookmarks lassen sich nach Schlagworten suchen. Das kann dann besonders praktisch sein, wenn die Anwendung in die Toolbar des Browsers integriert wird.

Library Thing
Hier kann man seine eigene Bibliothek eintragen, Rezensionen schreiben und mit Menschen in Kontakt treten. Bis zu 200 Büchern lassen sich kostenfrei einstellen. Es werden jede Menge Top 50 Listen zu Autoren, Tags, Bewertungen, etc. erstellt. Über ein Forum und Gruppen kann man mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten. LibrayThing lokal bietet die Möglichkeit nach Veranstaltungen im Umkreis eines vorgegebenen Ortes zu ermitteln. Also wirklich tolle Features!

Die drei zuletzt aufgeführten Dienste finde ich echt super, da ich sie unterstützend für meine Belange im Netz einsetzen kann. Wirklich praktisch!!!

Es gibt also nicht nur soziale Netzwerke zur Freizeitgestaltung, sondern mit sehr nützlichen Anwendungen.

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Das war ja mal was, schon lange nicht mehr erlebt.

Nachdem er sein Arbeitspensum erledigt hatte, begab er sich auf eine Reise in das schöne Städtchen Limburg an der Lahn.

Blick auf Limburg mit Dom

Blick auf Limburg mit Dom

Grund für diese Reise war ein Zusammentreffen mit ehemaligen Kolleginnen bei dem dortigen Rheingauer Weinfest.
Die Fahrt mit der Bahn von Wiesbaden durch den Taunus, entlang an gold-gelb sich im Wind wiegenden Getreidefeldern, zwischen mit Pferden bestandenen und Rindviehchern belegten Weiden hindurch und natürlich rauf und runter über waldreiche Berge und Täler mit sich dahinschlängelnden Bächen. Sonniges Wetter – wunderbar.

Nach dem Zusammentreffen mit den ehemaligen Kolleginnen erfolgte eine Stärkung in einer Tapas-Bar. Wunderbares, nicht zu schweres Essen, gerade richtig am Abend und für den bevorstehenden Weingenuss.

Bis zum einsetzenden Regen konnten bereits zwei Weine, ein Secco und ein Roter probiert werden. Dann aber öffnete der Himmel seine Schleusen. Zum Glück konnte ein Unterstand gefunden werden und dem Genuss des dritten Glases stand nichts mehr im Wege. Jetzt war die Gelegenheit den Zug zurück (21:18 Uhr) zu nehemen verpasst.  Es sollte der nächste, eine Stunde später, sein. Gelegenheit sich nochmal beim Bischöflichen Weingut das Glas zu füllen.

In strömendem Regen bestiegen der Lesekater und eine seiner Ex-Kolleginnen den schon gut gefüllten Zug. Die Stimmung unter den sich nach Hause bewegenden Weinfest-Besuchern war nicht schlecht.
Alles lief perfekt. In Hofheim verließ die Begleiterin leider den Zug, das sie ihrerm Ziel hier sehr nahe war. So waren es noch drei Stationen bis zum Umstieg im Bahnhof von Ffm-Höchst. Jetzt folgte der Schock: nicht 20 Minuten, wie erwartet, sondern 52 Min. waren angezeigt bis zu nächsten Möglichkeit Richtung Wiesbaden.

Was tun?
Keine Kneipe aufsuchen!
Er verließ den Bahnhof, zum Glück kein Regen, und schlenderte bekannte Wege durch Höchst. In der Königsteiner Str. mindestens fünf Handy Shops gesichtet. Kein Wunder, denn jeder Dritte der den Weg kreuzt ist am Telefonieren.
Langsam wieder zurück zum Bahnhof. Die „Wunderbar“ hatte geschlossen. Dann doch noch eingekehrt um eine Toilette aufsuchen zu können und einen Espresso für teure  
2 Euro getrunken. Am Bahnhof angekommen und noch eine 1/4 Stunde Wartezeit am Bahnsteig überbrückt. Endlich fährt die S-Bahn um 0:22 Uhr ein. Ankuft in Mz-Kastel nach weiteren
25 Minuten. Dann den angkommenden Bus Richtung Mainz-Hauptbahnhof bestiegen. Nach fünf Minuten Fahrtzeit gab es doch tatsächlich eine Fahrkarten-Kontrolle. Aber Lesekater fahren nicht schwarz!
Dann endlich Ankunft am Bahnhof in Mainz. Das nass gewordene Stahlross wartete tapfer auf seine Heimfahrt. Ankuft zu Hause um 1:11 Uhr.
Nicht gut geschlafen, zu kurze Nacht.
Der Arbeitstag war anstrengend, doch zum Glück schon gegen 14 Uhr beendet.

Ab morgen schleicht der Lesekater im Salzburger Land umher. Was er dort erlebt hat folgt dann später hier.

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Google liest mit – und schickt Werbung

Im tagesanzeiger wird auf die neue Werbestrategie von Google hingewiesen. Also hüte sich ein jeder vor Spähangriffen. Meine Empfehlung dazu: andere Suchmaschinen (altavista, metager2, exalead, clusty) nutzen und möglichst wenige Anwendungen, die von Google angeboten werden, verwenden. Denn wer will den schon seinen Terminkalender von Google verwalten lassen?

Ein Kommentar zum Artikel im tagesanzeiger hat eine Lösung wie das lästige Ausspähen für Werbezwecke zu umgehen ist:

Zita Gantenbein:
Wie umgeht man das Ganze? Man nehme Firefox als Browser und installiere dazu NO SCRIPT. Dort kann der googlesch…. blockiert werden.

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