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Das war eine tolle Verweigerungsaktion dieser Partei: Die Linke
Toll, alle Chancen auf eine Kooperation mit den anderen demokratischen Parteien im Deutschen Bundestag  verspielt.

Ich wünsche ihr eine, ihrer Größe angemessene, neue kleine DDR mir erfolgreicher Überwachung ihrer Mitglieder und allen Wohlgesonnenen durch eine neu StaSI.

Wer als Wähler jetzt (noch) nicht verstanden hat, welchen rückwärtsgewandten Ideologien diese Partei immer noch aufsitzt, ignoriert unsere Demokratie.

Alle, aus der von Der Linken bestellten Mitglieder der Bundesversammlung, die ja bekanntermaßen in den ersten beiden Wahlgängen ihrer Kanditatin Luc Jochimsen ihre Stimme gaben, und sie Herrn Gauck (selbst noch im dritten Wahlgang durch Enthaltung) verweigerten, sind weiterhin Befürworter alter, nicht überwundener totalitärer Systeme á la DDR.

Das ist nicht auf die Kanditatin Frau Jochimsen bezogen, sondern alleine auf dieses engstirnig, verbohrte Verhalten einiger Betonköpfe und nicht zuletzt der Parteiführung.

So funktioniert Demokratie schlecht.

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Liveblog zur Präsidentenwahl

viaLiveblog zur Präsidentenwahl: Kanzlerin schwört Schwarz-Gelb auf Wulff ein – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Parallel zum Liveblog bei Spiegel Online diskutieren die Spiegel-Leser? (bin ich aber gar nicht) bei Facebook mit.
Soviel gesammelten Schwachsinn habe ich selten in solch kurzer Zeit gelesen.
Z. B.: Seb Schmelzer schaut mal bei http://www.myminiheads.de vorbei, da bekommt Ihr eine Mini Figur von Euch ganz nach Euren individuellen Wünschen!

Für mich ganz klar: die negativen Auswirkungen des Web 2.0 machen sich hier breit.

Haiku 4 5 6 7 8

-4-

Nicht sagen können,
was mir auf der Zunge liegt.
Durch Scham errötet.

-5-

Glück ist: Hier zu sein
mit Schokolade und Wein.
Unglück: Fern davon.

-6-

Amselgesang und
Autogekreisch vereinen
sich im Hörumfeld.

-7-

Martenstein schnürt ein
Wortpaket in Kolumnen –
große Dichterkunst.

-8-

Ansteigende Lust
anblickend schöne Frauen.
Sommer – schon wieder?!

Der vom Hessischen Verwaltungsschulverband HVSV durchgeführte Vorbereitungslehrgang auf die Fortbildungsprüfung Fachwirt-/in für INFORMATIONSDIENSTE soll im August 2010 neu beginnen. Vorausgesetzt es finden sich mindestens 12 TeilnehmerInnen. Auf eine Ausschreibung in der UB Mainz hat sich neben mir noch ein/e KollegIn beworben. Beide erfüllten wir die Voraussetzungen nicht: Er/sie wegen fehlender Berufspraxis. Fünf Jahre nach Abschluss der Ausbildung zum FaMI sind Voraussetzung.
Ich, da ich lediglich in Befristung bis zum Jahresende angestellt bin und nicht die Minimalvoraussetzung einer halben unbefristeten Stelle erfülle.

Dass so wenige KollegInnen Interesse an der Weiterqualifizierung zum Fachwirt zeigen, enttäuscht mich sehr. Scheinbar gibt sich man/frau schon zufrieden mit einer halbwegs gut bezahlten und scheinbar sicheren Arbeitsstelle.

Die Ausbildung zum Fachwirt ist neu und keinesfalls unumstritten, wie eine Diskussion beim Berufsverband BIB deutlich macht.
Die Idee hinter dem Vorhaben „Fachwirt“ war, dem „mittleren Dienst“, also den Fachangestellten (FaMIs) die Chance zu einer berufsbegleitenden Höherqualifizierung zu bieten. Nur was man nach 2 1/2 Jahren Vorbereitung, 640 Unterrichtsstunden und der sich anschließenden Prüfung mit diesem Abschluss anfangen kann, ist noch nicht so recht klar.

Ich wäre, allen Unwägbarkeiten zum Trotz, diese berufliche Verbesserung angegangen. In der Hoffnung, mich dann auf Stellen bewerben zu können, die mir jetzt im öffentlichen Dienst nicht zugänglich sind.

Nachdem ich seit 1 1/2 Jahren in eben diesem öffentlichen Dienst arbeite, kann ich ein sehr ernüchterndes Fazit ziehen:

Es besteht trotz Engagement, Einsatzbereitschaft und permanenter fachlicher Weiterbildung, nicht die Chance auf eine angemessene Stelle, auch nicht in Teilzeitbeschäftigung.
Da helfen auch die „guten Ratschläge“ von Kurt Beck nichts mehr.

Für mich heißt es, die Hoffnung nicht aufgeben, auch wenn ich zu allen Bewerbungen der letzten Monate direkte schriftliche Absagen, ohne die Chance mich in einem Bewerbungsgespräch persönlich vorstellen zu können, erhalten habe.
Sobald es Neuigkeiten hierzu gibt werde ich diese hier mitteilen.
Noch bleiben mir sechs Monate und 28 Tage Zeit.

Haiku 1 2 3

Exzerpte eines Tages

(29.April 2010)

-1-

Nicht enttäuscht, doch auch
beglückt mich nicht der Zustand:
frei von Arbeit, bald.

-2-

Mein Glück verzückt mich,
springt hin und her zwischen mir,
findet nicht zu ihr.

-3-

Zukunft ein Wort. Doch:
Wohin wird sie mich bringen?
Paradies verstellt!

Wie der kicker heute meldet, bekam der Trainer der Amateure des FSV Mainz 05 gestern mitgeteilt, dass er,mit sofortiger Wirkung vorzeitig von allen Verpflichtungen seines Amtes enthoben ist.  Und das, nachdem er bereits im Februar erfahren musste, dass sein im Juni auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Zu diesem Zeitpunkt wurde ebenfalls einigen Spielern seiner Mannschaft mitgeteilt, dass dies die letzte Spielzeit bei Mainz 05 für sie ist. In so einer dummen Situation schafft es selbst der beste Psychologe nicht eine Mannschaft ausreichend zu motivieren und als Einheit auf das Spielfeld zu bringen.

Wie sich die neue Situation nun auf die Mannschaft, die vom derzeitigen U-19 Trainer übernommen wird, auswirkt, wird man in den letzten Spielen sehen. Bereits am Donnerstag kommt der Lokalrivale Wormatia Worms (in den letzten Wochen in aufsteigender Form und nur noch drei Punkte hinter den Mainzern) an den Bruchweg.

Soweit ich die Lage einschätzen kann, hat sich Peter Neustädter nichts vorzuwerfen. Er hat tadellose Arbeit abgeliefert, nur leider allzu oft als Einzelkämpfer. Gestörte Kommunikationswege unter den Verantwortlichen, keine Anbindung nach oben zum Profibereich und nach unten zur U19 sowie keine Unterstützung bei der Verpflichtung der von ihm gewünschten Spieler. „In der Luft hängengelassen“ nennt man sowas sprichwörtlich.
Ein Verein, der immer so gut nach außen dastehen will, sollte sich mal über interne Kommunikation und aufeinander aufbauendes Vertrauen nachdenken.

Ich wünsche Peter Neustädter alles Gute. Er wird hoffentlich bald eine neue Aufgabe, die seinem persönlichen Engagement gerecht wird, finden können.

Rihanna in Frankfurt: Härtere Gangart | Frankfurter Rundschau – Feuilleton.

Rosa Panzer, rosa Dress – da wird Rihanna doch locker mit ein paar Terminatoren fertig. Quelle: APN via FAZ vom 25.04.2010

Am Freitag war ich mit meinen Töchtern bei diesem Konzert.
Der DJ am Anfang war total überflüssig. Er hat die Halle mit blubberndem Lärm, der jede Ballustradte vibrieren lies, ausgefüllt. Und von Begeisterung war bestenfalls im Parkett (Stehplätze) der Festhalle was zu spüren. Auf den Rängen schüttelte man/frau Köpfe, hielt sich die Ohren zu oder vergnügte sich bei Facebook via i-Phone, etc.
Soundmüll!!!

Der Sound der Rihanna-Begleitband war dann auch nicht wirklich gut. Das muss besser gehen.
Klar, kann das Mädchen singen und tanzen und sieht natürlich super aus.
Aber bei solch großen Konzerten (12000 Besucher) musst Du immer mit 50% Verarschung rechnen.

Dem Beitrag von Christian Schlüter in der Frankfurter Rundschau (s. o.) kann ich deshalb nicht uneingeschränkt zustimmen.