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Posts Tagged ‘Kommunikation’

Wie der kicker heute meldet, bekam der Trainer der Amateure des FSV Mainz 05 gestern mitgeteilt, dass er,mit sofortiger Wirkung vorzeitig von allen Verpflichtungen seines Amtes enthoben ist.  Und das, nachdem er bereits im Februar erfahren musste, dass sein im Juni auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Zu diesem Zeitpunkt wurde ebenfalls einigen Spielern seiner Mannschaft mitgeteilt, dass dies die letzte Spielzeit bei Mainz 05 für sie ist. In so einer dummen Situation schafft es selbst der beste Psychologe nicht eine Mannschaft ausreichend zu motivieren und als Einheit auf das Spielfeld zu bringen.

Wie sich die neue Situation nun auf die Mannschaft, die vom derzeitigen U-19 Trainer übernommen wird, auswirkt, wird man in den letzten Spielen sehen. Bereits am Donnerstag kommt der Lokalrivale Wormatia Worms (in den letzten Wochen in aufsteigender Form und nur noch drei Punkte hinter den Mainzern) an den Bruchweg.

Soweit ich die Lage einschätzen kann, hat sich Peter Neustädter nichts vorzuwerfen. Er hat tadellose Arbeit abgeliefert, nur leider allzu oft als Einzelkämpfer. Gestörte Kommunikationswege unter den Verantwortlichen, keine Anbindung nach oben zum Profibereich und nach unten zur U19 sowie keine Unterstützung bei der Verpflichtung der von ihm gewünschten Spieler. „In der Luft hängengelassen“ nennt man sowas sprichwörtlich.
Ein Verein, der immer so gut nach außen dastehen will, sollte sich mal über interne Kommunikation und aufeinander aufbauendes Vertrauen nachdenken.

Ich wünsche Peter Neustädter alles Gute. Er wird hoffentlich bald eine neue Aufgabe, die seinem persönlichen Engagement gerecht wird, finden können.

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Also eigentlich habe ich mir ja noch nicht wirklich viele Gedanken über diese relativ neue Form der zeitgleichen Kommunikation gemacht, trotzdem möchte ich hier ein paar Anmerkungen dazu machen.
Es ist meines Erachtens ein Zeitphänomen, sich mit maximal 140 Zeichen auszudrücken und auszutauschen.
Sozusagen die SMS im Netz.
An Qualität kann da schon nicht mehr viel hängen bleiben.
Vielleicht ist sowas für einen Notruf geeignet, vielmehr schon nicht.
Ich bin gespannt, ob sich auf dieser Ebene auch schon Paare getrennt haben, via SMS ist das ja nicht unüblich.
Meiner Meinung nach sind wir mit dieser Form der Kommunikation am Ende angekommen. Weniger ist kaum noch möglich.

Und wenn ich dann lese, dass Blogs und Twitter verkauft werden, kommt mir das kalte Grausen.
Mir reicht es eigentlich schon, permanent auf dem Mist, rumtanzen zu müssen, den die Banken fabriziert haben.

Gestern habe ich per Zufall in der Zeit einen Nachruf auf den Musikredakteur Konrad Heidkamp gelesen. So was nenne ich guten Journalismus der Achtung vor einem verdienten Menschen ausdrückt. Und selbst alle Kommentare dazu übersteigen die Möglichkeit einer Twitter-Nachricht. Qualität braucht Ausdrucksfläche, und gerne nehme ich mir die Zeit der Rezeption dafür. Obwohl auch ein Haiku, bei aller Kürze, ein gutes Gedicht sein kann!
Mit wie wenig Qualität sich der Großteil der Online Community zufrieden gibt, zeigen die Qualität der Filme bie youtube. Zur Information und Spaß vielleicht noch geeignet, aber schon nicht mehr zur wirklichen Unterhaltung.

Das System Weblog ist prima, aber weniger sollte es nicht sein.

Zum Thema Twitter und Datenschutz:

Twitter sammelt personenbezogene Daten seiner Benutzer und teilt sie Dritten mit. Twitter sieht diese Informationen als einen Aktivposten und behält sich das Recht vor, sie zu verkaufen, wenn die Firma den Besitzer wechselt.

So jedenfalls steht´s bei Wikipedia.

So geistig arm sehe ich mich noch nicht, das ich mich nur noch bis 140 Zeichen ausdrücken kann/will.
Immerhin habe ich hier jetzt ca. 314 Wörter vermittelt.

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